Für jedes Unternehmen ist der Gesamtumsatz eine der ersten Kennzahlen, die in einem Gewinn- und Verlustbericht (GuV) ausgewiesen werden, und spiegelt die gesamten Einnahmen wider, die in einem bestimmten Zeitraum erzielt wurden, bevor Ausgaben abgezogen werden.

Dieser Artikel erläutert, wofür der Gesamtumsatz steht, wie er berechnet wird, was als „guter“ oder „schlechter“ Umsatz gilt und warum der Vergleich des Gesamtumsatzes mit dem Nettogewinn ein genaueres Verständnis der finanziellen Leistung ermöglicht.

In this blog:

Was ist Gesamtumsatz?

Der Gesamtumsatz steht für den vollständigen Geldbetrag, den ein Unternehmen durch den Verkauf seiner Produkte oder Dienstleistungen erzielt, bevor Kosten wie Werbeausgaben, Versandkosten, Produktkosten (COGS) usw. abgezogen werden. In der Finanzberichterstattung wird er auch häufig als Gesamterlös, Bruttoumsatz oder Top Line bezeichnet.

Bei der Bewertung eines Unternehmens bietet der Gesamtumsatz eine direkte Messgröße für Verkaufsaktivität und Umfang, sodass Händler beurteilen können, wie effektiv ihre Produkte Einnahmen generieren.

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Wie lautet die Formel für den Gesamtumsatz?

Der Gesamtumsatz wird berechnet, indem der Preis pro Einheit mit der Anzahl der verkauften Einheiten multipliziert wird. Bei Shops mit mehreren Produkten berechnen Sie den Umsatz für jeden Artikel und addieren die Ergebnisse.

Gesamtumsatz = Preis pro Einheit × verkaufte Menge

Für Unternehmen, die ein einzelnes Produkt verkaufen, ist diese Berechnung direkt. Wenn beispielsweise 100 Tassen zu je $10 (EUR 8,33) verkauft werden, ergibt das einen Gesamtumsatz von $1.000 (EUR 833). Shops mit mehreren Produkten müssen den Umsatz für jedes Produkt einzeln berechnen und anschließend die Ergebnisse addieren. Die Summe spiegelt das vollständige Umsatzbild wider, das das Unternehmen in diesem Zeitraum erzielt hat.

Was ist eine gute Anzahl an Verkäufen?

Zu definieren, was als „guter“ Umsatz gilt, ist nicht so einfach wie der Blick auf die Anzahl der Transaktionen. Der Wert von Verkäufen hängt stark von der Art des Produkts, dem durchschnittlichen Verkaufspreis und dem Geschäftsmodell ab.

Ein SaaS-Anbieter kann beispielsweise nur 20 Verkäufe pro Jahr abschließen, doch jede Transaktion bringt Hunderttausende von Dollar ein. Bei starken Margen führt dieses geringe Verkaufsvolumen zu einem erheblichen Gewinn. Gleichzeitig kann ein kleiner Händler, der Schlüsselanhänger verkauft, 50 Verkäufe pro Tag verzeichnen, aber aufgrund niedriger Preise und schmaler Margen kann es für das Unternehmen trotz der höheren Transaktionszahl schwierig sein, profitabel zu bleiben.

Dieser Gegensatz verdeutlicht eine wichtige Wahrheit: Gute Verkäufe sind relativ. Die Qualität von Verkäufen bemisst sich nicht an der Menge, sondern daran, ob sie mit den finanziellen Zielen übereinstimmen und zur Profitabilität beitragen.

Für die meisten Händler besteht ein praktischer Weg, „gute“ Verkäufe zu definieren, darin, mit Umsatzzielen zu beginnen. Wie viele Einnahmen möchte das Unternehmen pro Jahr, pro Monat oder sogar pro Tag erzielen? Sobald dieses Ziel klar ist, kann der Gesamtumsatz daran gemessen werden.

Was ist schlechter Umsatz?

So wie es keinen universellen Richtwert für gute Verkäufe gibt, gibt es auch keine einfache Zahl, die schlechten Umsatz definiert. Was als „schlecht“ gilt, hängt vom Kontext ab, und die reine Anzahl des Transaktionsvolumens erzählt selten die ganze Geschichte.

In der Praxis sind schlechte Verkäufe diejenigen, die nicht mit den finanziellen Zielen übereinstimmen. Wenn der Umsatz Ausgaben wie Produktkosten, Versand, Werbung und Gemeinkosten nicht decken kann, treiben die erzielten Verkäufe, egal wie beeindruckend sie erscheinen, kein echtes Unternehmenswachstum voran.  

Letztendlich hängt ein „gutes“ oder schlechtes Verkaufsniveau davon ab, ob die Transaktionszahlen die Wachstumsstrategie des Unternehmens unterstützen und Profitabilität sicherstellen. Das Verkaufsvolumen allein bietet wenig Wert, wenn es nicht mit Gewinnergebnissen verknüpft ist.

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Gesamtumsatz vs. Nettogewinn: Was ist der Unterschied?

Gesamtumsatz und Nettogewinn sind zwei der wichtigsten Finanzkennzahlen, und wenn sie gemeinsam analysiert werden, liefern sie ein klares Bild der allgemeinen Gesundheit eines Unternehmens.

Der Unterschied ist einfach, aber entscheidend: Der Gesamtumsatz ist das vollständige Einkommen, das durch den Verkauf von Produkten oder Dienstleistungen erzielt wird, bevor Ausgaben abgezogen werden. Der Nettogewinn, auch als „Bottom Line“ bekannt, ist hingegen das, was nach Abzug aller Kosten übrig bleibt, einschließlich Produktkosten (COGS), Werbeausgaben, Versand, Rückerstattungen und Betriebskosten.

Wie oben erwähnt, kann der Gesamtumsatz allein Ihr tatsächliches Einkommen nicht aufzeigen. Durch die gemeinsame Betrachtung von Gesamtumsatz und Nettogewinn erhalten Händler beide Perspektiven: den Umfang des Verkaufsvolumens und den tatsächlichen Wert, der aus diesen Verkäufen geschaffen wurde. Zusammen liefern diese Kennzahlen den vollständigen Überblick, der nötig ist, um intelligentere, datenbasierte Entscheidungen zu treffen, die wirklich sinnvolles Unternehmenswachstum fördern. 

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Abschließende Gedanken

Der Gesamtumsatz ist die Grundlage der Finanzberichterstattung und bietet eine einfache, aber wesentliche Messgröße für Verkaufsaktivitäten. Das Verkaufsvolumen allein kann jedoch nicht zeigen, ob ein Unternehmen wirklich erfolgreich ist. Die Bewertung des Gesamtumsatzes zusammen mit dem Nettogewinn liefert das genaueste Bild der finanziellen Gesundheit. 

Irene Le is the Content Manager at TrueProfit, specializing in crafting insightful, data-driven content to help eCommerce merchants scale profitably. With over 5 years of experience in content creation and growth strategy for the eCommerce industry, she is dedicated to producing high-value, actionable content that empowers merchants to make informed financial decisions.

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