Shopify vs. Etsy Gebühren: Eine detaillierte Aufschlüsselung und ein Kostenvergleich für Verkäufer (2026)
Die Wahl zwischen Shopify und Etsy ist nicht nur eine Branding-Entscheidung. Sie ist eine finanzielle. Die Plattform, die du wählst, bestimmt deine Gewinnmargen ab deinem allerersten Verkauf.
Etsy startet günstiger, verlangt aber mehr pro Transaktion. Shopify kostet anfangs mehr, wird aber mit zunehmender Skalierung deutlich günstiger. Dieser Leitfaden schlüsselt alle Gebühren beider Plattformen auf, rechnet reale Kostenszenarien durch und zeigt dir genau, wann jede Plattform finanziell sinnvoll ist.
In diesem Artikel:
Shopify vs. Etsy Gebühren auf einen Blick
Die ehrliche Antwort: Keine Plattform ist generell günstiger. Etsy eignet sich für Verkäufer mit niedrigen Verkaufszahlen, die schnell starten wollen. Shopify eignet sich für wachsende Marken, die Kontrolle und bessere Margen bei zunehmender Größe brauchen.
Etsy | Shopify | |
|---|---|---|
Kostenmodell | Transaktionsbasiert | Abonnementbasiert |
Vorabkosten | Sehr niedrig (0,17 €/Listing) | Höher (ab 32,50 €/Monat) |
Traffic-Quelle | Integrierter Marktplatz | Selbst erzeugt |
Transaktionsgebühr | 6,5 % pro Verkauf | 0 % mit Shopify Payments |
Branding-Kontrolle | Minimal | Vollständig |
Am besten für | Anfänger, Handarbeit/Vintage | Wachsende und skalierende Marken |

Etsy-Gebührenstruktur: Was du tatsächlich zahlst
Etsys Gebühren wirken einzeln klein. Zusammen können sie bei jedem Verkauf 15 % oder mehr deines Umsatzes ausmachen. Hier ist jede Gebühr, die du einplanen musst.
1. Listing-Gebühren
Jedes Listing kostet 0,17 €, egal ob du ein neues Produkt hinzufügst oder ein abgelaufenes erneuerst. Listings bleiben vier Monate aktiv. Wenn der Artikel nicht verkauft wird, zahlst du weitere 0,17 €, um es aktiv zu lassen.
Für Verkäufer mit großen Katalogen summiert sich das schnell. 100 aktive Listings kosten alle vier Monate 16,67 €, nur um sichtbar zu bleiben.
2. Transaktionsgebühren
Etsy erhebt 6,5 % des Gesamtbestellwerts, einschließlich Artikelpreis, dem Käufer berechneter Versandkosten und eventueller Geschenkverpackungsgebühren. Das gilt für jeden Verkauf, ohne Ausnahme.
Bei einer Bestellung von 37,50 € (Produkt + Versand) nimmt sich Etsy 2,44 €, bevor irgendetwas anderes passiert.
3. Zahlungsabwicklungsgebühren
In den meisten Regionen ist Etsy Payments verpflichtend. Es kostet 3 % + 0,21 € pro Transaktion und wird auf den gesamten Zahlungsbetrag inklusive Steuern und Versand erhoben.
Bei derselben Bestellung von 37,50 € sind das weitere 1,33 €. Zusammen mit der Transaktionsgebühr hat Etsy damit 3,78 € von einem Verkauf über 37,50 € genommen, bevor du deine Produktkosten berücksichtigst.
4. Offsite-Ads-Gebühren
Hier überrascht Etsy viele Verkäufer. Etsy bewirbt deine Listings automatisch über Google, Facebook und andere Netzwerke. Wenn ein Käufer auf eine dieser Anzeigen klickt und innerhalb von 30 Tagen kauft, schuldest du Etsy eine Gebühr:
- Unter 8.333,33 € Jahresumsatz: 15 % Gebühr auf diese zugeordneten Verkäufe (du kannst dich abmelden)
- Über 8.333,33 € Jahresumsatz: 12 % Gebühr, und eine Abmeldung ist nicht mehr möglich
Bei Skalierung können dich verpflichtende Offsite Ads hunderte Euro pro Monat kosten, ohne dass du sie abschalten kannst.
5. Währungsumrechnungsgebühren
Wenn sich deine Shop-Währung von der Währung deines Zahlungskontos unterscheidet, erhebt Etsy eine 2,5 % Umrechnungsgebühr auf den umgerechneten Betrag.
6. Etsy Ads (optionale On-Site-Werbung)
Du kannst auch wählen, Anzeigen in den Etsy-Suchergebnissen zu schalten. Die Kosten sind variabel und basieren auf deinem Tagesbudget und deinen Geboten. Diese sind getrennt von den Offsite Ads.
7. Etsy Pattern (optionale Shop-Website)
Etsy Pattern bietet dir eine eigenständige Website außerhalb des Marktplatzes für 12,50 €/Monat. Verkäufe über Pattern haben keine Etsy-Transaktionsgebühr, allerdings fallen weiterhin Zahlungsabwicklungsgebühren an.
Etsy-Gebühren: Vor- und Nachteile
Vorteile:
- Kein Monatsabo, daher geringes Risiko für sehr neue Verkäufer
- Integriertes Publikum von Käufern, die aktiv nach handgemachten und Vintage-Artikeln suchen
- Listing-Gebühr von 0,17 € macht Produkttests erschwinglich
Nachteile:
- Kombinierte Gebühren (Transaktion + Abwicklung) übersteigen routinemäßig 9 bis 10 % pro Verkauf
- Verpflichtende 12 % Offsite-Ads-Gebühr, sobald du 8.333,33 € Jahresumsatz erreichst
- Keine Obergrenze für die Gesamtgebühren; je mehr du verkaufst, desto mehr zahlst du anteilig
Shopify-Gebührenstruktur: Was du tatsächlich zahlst
Shopify basiert auf einem Abonnementmodell. Du zahlst eine feste Monatsgebühr für deinen Shop, und im Gegenzug erhebt Shopify keine Transaktionsgebühren, wenn du Shopify Payments nutzt. Zu verstehen, was Shopify ist und wie es funktioniert, hilft zu klären, warum sich die monatlichen Kosten ab einem bestimmten Umsatzvolumen lohnen.
1. Shopify-Abonnementtarife
Tarif | Monatlich (Jahresabrechnung) | Monatlich (monatliche Zahlung) |
|---|---|---|
Starter | 4,17 € | 4,17 € |
Basic | 24,17 € | 32,50 € |
Grow | 65,83 € | 87,50 € |
Advanced | 249,17 € | 332,50 € |
Plus | Individuelle Preise | Individuelle Preise |
Der Starter-Tarif umfasst keinen vollständigen Shop. Er unterstützt nur den Verkauf über soziale Medien oder eingebettete Buy-Buttons.
Für die meisten neuen Shopify-Verkäufer ist Basic mit 32,50 €/Monat der richtige Einstiegstarif. Wann du auf den Grow- oder Advanced-Tarif upgraden solltest, hängt davon ab, ob die niedrigeren Abwicklungsgebühren dir mehr sparen, als die Tariferhöhung kostet.
Für eine tiefere Aufschlüsselung deckt der Vergleich Shopify vs. Shopify Plus ab, wann Funktionen auf Unternehmensniveau sinnvoll sind.
2. Zahlungsabwicklung mit Shopify Payments
Wenn du Shopify Payments nutzt, fallen keine zusätzlichen Shopify-Transaktionsgebühren an. Du zahlst nur den Kreditkartenabwicklungssatz:
Tarif | Online-Gebühr |
|---|---|
Basic | 2,9 % + 0,25 € |
Grow | 2,7 % + 0,25 € |
Advanced | 2,5 % + 0,25 € |
Nutze einen Shopify-Gebührenrechner, um deine genauen Kosten basierend auf deinem Tarif und deinem monatlichen Umsatzvolumen zu schätzen.
3. Transaktionsgebühren für Drittanbieter-Gateways
Wenn du PayPal, Stripe oder einen anderen Drittanbieter-Prozessor anstelle von Shopify Payments nutzt, erhebt Shopify zusätzlich zu den Gebühren dieses Prozessors eine weitere Transaktionsgebühr:
- Basic: 2,0 %
- Grow: 1,0 %
- Advanced: 0,6 %
Das Wichtigste: Nutze Shopify Payments, wo immer es in deiner Region verfügbar ist.
4. Zusätzliche Kosten, die du einplanen solltest
Diese sind nicht versteckt, werden aber leicht übersehen, wenn man die Gesamtbetriebskosten berechnet:
- Themes: Shopify bietet solide kostenlose Themes, die für neue Shops gut funktionieren. Premium-Themes kosten als Einmalkauf 150 bis 292 €.
- Domainname: Eine eigene Domain kostet in der Regel 11,67 bis 16,67 € pro Jahr. Du kannst sie über Shopify oder einen Drittanbieter-Registrar kaufen. Sieh dir die Aufschlüsselung der Shopify-Domainkosten für das vollständige Bild an.
- Apps: Der Shopify App Store hat Tausende Apps für Marketing, Bewertungen, Bestand und mehr. Viele kosten 8,33 bis 41,67 € pro Monat. Die Kosten summieren sich schnell, wenn du mehrere Tools hinzufügst.
- Versand: Shopify bietet über seine Plattform rabattierte Versandtarife. Zu verstehen, wie Shopify-Versandtarife funktionieren, hilft dir zu entscheiden, ob du Shopifys integrierte Tarife oder die App eines Drittanbieters nutzen solltest. Du kannst Versandetiketten auch direkt über Shopify zu rabattierten Frachttarifen drucken.
- Marketing: Shopify hat kein integriertes Publikum. Du zahlst dafür, deinen eigenen Traffic zu generieren, sei es über SEO, bezahlte Anzeigen, E-Mail-Marketing oder soziale Inhalte.
Shopify-Gebühren: Vor- und Nachteile
Vorteile:
- Keine Transaktionsgebühren mit Shopify Payments
- Vollständige Inhaberschaft an Marke, Shop-Design und Kundendaten
- Skaliert effizient: Fixkosten verteilen sich mit zunehmendem Wachstum auf mehr Verkäufe
Nachteile:
- Das Monatsabonnement ist auch in umsatzschwachen Monaten eine feste Kostenposition
- Erfordert aktive Marketinginvestitionen; kein integriertes Publikum
- App-Abonnements können die Gemeinkosten erheblich erhöhen
Praxisnahe Kostenszenarien: Shopify vs. Etsy nach Umsatzvolumen
Der klarste Weg zu sehen, welche Plattform weniger kostet, ist der Vergleich echter Zahlen. Die folgenden Beispiele nutzen ein Produkt für 33,33 € mit 4,17 € Versand (Gesamtbestellung: 37,50 €) und wenden übliche US-Tarife an.
Szenario 1: Anfänger (5 Verkäufe/Monat, 187,50 € Umsatz)
Etsy:
- Listing-Gebühren: 5 × 0,1667 € = 0,83 €
- Transaktionsgebühren: 5 × (37,50 € × 6,5 %) = 12,19 €
- Zahlungsabwicklung: 5 × ((37,50 € × 3 %) + 0,21 €) = 6,68 €
- Gesamt: ca. 19,69 € (ohne Offsite Ads)
Shopify (Basic + Shopify Payments):
- Abo: 32,50 €
- Zahlungsabwicklung: 5 × ((37,50 € × 2,9 %) + 0,25 €) = 6,69 €
- Gesamt: ca. 39,19 €
Fazit: Etsy ist bei diesem Volumen günstiger. Das Shopify-Abo von 32,50 € überwiegt die Ersparnis pro Verkauf, wenn du weniger als 15 bis 20 Artikel pro Monat verkaufst.
Szenario 2: Wachsendes Unternehmen (50 Verkäufe/Monat, 1.875 € Umsatz)
Etsy:
- Listing-Gebühren: 50 × 0,1667 € = 8,33 €
- Transaktionsgebühren: 50 × (37,50 € × 6,5 %) = 121,88 €
- Zahlungsabwicklung: 50 × ((37,50 € × 3 %) + 0,21 €) = 66,67 €
- Offsite Ads (geschätzte 5 zugeordnete Verkäufe): 5 × (37,50 € × 15 %) = 28,13 €
- Gesamt: ca. 225,00 €
Shopify (Basic + Shopify Payments):
- Abo: 32,50 €
- Zahlungsabwicklung: 50 × ((37,50 € × 2,9 %) + 0,25 €) = 66,88 €
- Gesamt: ca. 99,38 €
Fazit: Shopify spart dir bei diesem Volumen etwa 125 €/Monat. Das sind 1.500 € pro Jahr, die in deiner Tasche bleiben.
Szenario 3: Skalierende Marke (250 Verkäufe/Monat, 9.375 € Umsatz)
Etsy:
- Listing-Gebühren: 250 × 0,1667 € = 41,67 €
- Transaktionsgebühren: 250 × (37,50 € × 6,5 %) = 609,38 €
- Zahlungsabwicklung: 250 × ((37,50 € × 3 %) + 0,21 €) = 333,33 €
- Verpflichtende Offsite Ads (25 zugeordnete Verkäufe zu 12 %): 25 × (37,50 € × 12 %) = 112,50 €
- Gesamt: ca. 1.096,88 € (11,7 % des Umsatzes)
Shopify (Grow-Tarif + Shopify Payments):
- Abo: 87,50 €
- Zahlungsabwicklung: 250 × ((37,50 € × 2,7 %) + 0,25 €) = 315,63 €
- Gesamt: ca. 403,13 € (4,3 % des Umsatzes)
Fazit: Shopify spart bei dieser Größenordnung über 692 €/Monat. Für einen Verkäufer mit 9.375 €/Monat sind das rund 8.333 € an Gebührenersparnis pro Jahr.
Für ein vollständigeres Bild davon, wie die Einnahmen auf der Plattform aussehen, sieh dir an, wie viel du mit Shopify tatsächlich verdienen kannst.

Jenseits der Gebühren: Versteckte Kosten auf beiden Plattformen
Direkte Gebühren sind nur ein Teil des Bildes. Die Gesamtkosten für den Betrieb eines Shops auf einer der Plattformen umfassen Zeit, Tools und Traffic.
Versteckte Kosten bei Etsy
- Verpflichtende Anzeigengebühren bei Skalierung: Sobald du die Marke von 8.333,33 € Jahresumsatz überschreitest, ist die 12 %-Offsite-Ads-Gebühr von Etsy unvermeidlich. Sie ist nicht optional. Plane sie in deine Preisgestaltung ein.
- Begrenzte Preissetzungsmacht: Da du innerhalb eines Marktplatzes konkurrierst, kann der Preisdruck nach unten die Margen schneller schmälern als Gebühren allein.
- Keine Kundeninhaberschaft: Etsy besitzt die Kundenbeziehung. Du kannst deine Kunden nicht direkt per E-Mail kontaktieren, kein Treueprogramm aufbauen oder sie außerhalb des Etsy-Ökosystems retargetieren.
Versteckte Kosten bei Shopify
- Marketingbudget: Shopify gibt dir einen Shop, kein Publikum. Plane von Tag eins Budget für SEO, bezahlte Anzeigen, E-Mail-Marketing oder soziale Inhalte ein. Viele neue Shopify-Verkäufer unterschätzen diese Kosten.
- App-Abonnements: Ein typischer wachsender Shopify-Shop nutzt vielleicht 5 bis 10 kostenpflichtige Apps. Bei 12,50 bis 41,67 € pro App sind das 62,50 bis 416,67 €/Monat an zusätzlichen Gemeinkosten.
- Einrichtungsinvestition: Eine eigene Domain, ein Premium-Theme und die anfängliche Shop-Einrichtung können 166,67 bis 333,33 € kosten, bevor du deinen ersten Verkauf machst. Für eine vollständige Aufschlüsselung sieh dir an, wie viel eine Shopify-Website tatsächlich kostet.
Tipps zur Reduzierung der Gebühren auf beiden Plattformen
Ein paar kleine Änderungen daran, wie du deinen Shop führst, können im Laufe der Zeit einen echten Unterschied bei den Gebühren machen.
Bei Etsy
- Produkte bündeln: Weniger Listings = weniger Listing-Gebühren. Du steigerst außerdem deinen durchschnittlichen Bestellwert, sodass jeder Verkauf mehr bringt.
- Auf Etsy-SEO konzentrieren: Je mehr Traffic du organisch bekommst, desto weniger bist du auf Anzeigen angewiesen und desto weniger zahlst du an Anzeigengebühren.
- Preise mit Blick auf Offsite Ads kalkulieren: Sobald du 8.333,33 €/Jahr überschreitest, ist die 12 %-Gebühr verpflichtend. Baue sie früh in deine Preisgestaltung ein, damit sie später nicht deine Margen auffrisst.
Bei Shopify
- Shopify Payments nutzen: Das ist der einfachste Gewinn. Drittanbieter-Gateways erheben zusätzlich 0,6 % bis 2,0 % oben auf ihre eigenen Gebühren.
- Wechsle zu höheren Tarifen, wenn es sinnvoll ist: Die niedrigeren Transaktionsgebühren können die höheren Monatskosten ausgleichen, sobald du genug Volumen hast (rund 25.000 €+/Monat).
- Räume deine Apps regelmäßig auf: App-Abonnements summieren sich schnell. Wenn ein Tool keinen Umsatz bringt oder keine echte Zeit spart, streiche es.
- Setze auf organisches Marketing: SEO und E-Mail dauern länger, zahlen sich aber aus. Mit der Zeit reduzieren sie deine Abhängigkeit von Anzeigen und halten die Akquisekosten niedrig.
Das Fazit
Bei Shopify vs. Etsy geht es nicht wirklich darum, welche Plattform günstiger ist. Es geht darum, wie die Gebühren mit dem Wachstum deines Unternehmens skalieren.
Etsy hält die Dinge mit niedrigen Vorabkosten einfach, aber die prozentualen Gebühren summieren sich schnell, je mehr du verkaufst. Shopify erfordert eine höhere Anfangsinvestition, gibt dir aber mehr Kontrolle und deutlich bessere Margen, sobald du anfängst zu skalieren.
Der Schlüssel ist zu verstehen, wohin dein Geld tatsächlich fließt. Gebühren, Anzeigen, Apps und versteckte Kosten summieren sich und wirken sich direkt auf deinen Nettogewinn aus, nicht nur auf deinen Umsatz.
Deshalb verfolgen ernsthafte Shopify-Verkäufer nicht nur Verkäufe. Sie verfolgen den Gewinn. Tools wie TrueProfit helfen dir, alle Kosten an einem Ort zu sehen, damit du deine echten Margen verstehst und bessere Entscheidungen triffst, während du wächst.
Lila Le is the Marketing Manager at TrueProfit, with a deep understanding of the Shopify ecosystem and a proven track record in dropshipping. She combines hands-on selling experience with marketing expertise to help Shopify merchants scale smarter—through clear positioning, profit-first strategies, and high-converting campaigns.









